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„Wir nennen es musica riservata“ –
aus der Ära der Vokalpolyphonie des 15. und 16. Jahrhunderts

Die Besonderheit liegt in der Orientierung am authentischen, homogenen Klang der Männerstimmen, wie er zum Beispiel in der Sixtinischen Kapelle in Rom gepflegt wurde, oder wie er in München zur Zeit Orlando di Lassos mit der Kunst der „Spanioletti“ erreicht wurde. Die ungewöhnlichen Möglichkeiten eines Kontratenors, der an der reinen Stimmung orientierte Klang der Mittelstimmen bis zur Schwärze des Basses eröffnen dem COL VOC einen Ambitus von vier Oktaven: Klang ohne Schärfe, Klang, der in seiner Weite und Ruhe auch den musikalischen Laien in seinen Bann ziehen kann.

Pressestimmen beschreiben die Kunst des COL VOC als „Musica sacra in edelster Ausprägung“ und bescheinigen dem Ensemble „unerhörte Homogenität“ und ein „höchstes Interpretationsniveau“.

Das Ensemble existiert in veränderter Besetzung seit 1993.

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621): De Profundis clamavi (1995)

Francis Poulenc (1899-1963): Seigneur, je vous en prie (2012)

Konzerte / Aktuell 2020

Das Vokalensemble ColVoc Detmold·Leipzig gestaltet 2020 eine Konzert-Performance-Reihe unter dem Titel

TENEBRAE

Im Mittelpunkt der multimedialen Konzert-Performances mit weiteren Solisten steht das Gedenken an das Kriegsende 1945 und das Bemühen um Frieden für Gegenwart und Zukunft.

Termine 2020

Fr. 28. Februar, 20 Uhr
Paterskirche / Franziskanerkloster Wiedenbrück, das in Kürze nach dem Verlassen der Franziskaner-Brüder von einer Initiative neu belebt wird

Sa. 29. Februar, 19:30 Uhr
Pfarrkirche Liebfrauen-Überwasser Münster; gleiches Programm wie Wiedenbrück (hier das > Programm zum Herunterladen 0,4 MB)

Fr. 7. August, 20 Uhr
Rietberg, Franziskanerkirche

Sa. 8. August, 20 Uhr
Marienkirche Stift Berg, Herford

So. 9. August, 17 Uhr
Abteikirche Welterbe Corvey

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